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Trotz Wellen standhaft bleiben

Präsidentin Monika Wicki blickte an der Generalversammlung auf ein bewegtes und turbulentes Vereinsjahr zurück.


Dank der engen und unkomplizierten Zusammenarbeiten mit den beiden Partner Schule Hergiswil und Nidwaldner Skiverband konnte der mittlerweile 15jährige Verein mit gemeinsamer Stärke und dem angeeignetem Stehvermögen in den Wellen der unruhigen Gewässer reiten.

Im neu renovierten Schulhaus Grossmatt galt es für die quirlige Truppe der Skifahrer sich an die neuen Räumlichkeiten zu gewöhnen. Das heisst leise sein im Lerndorf, das grosszügige Palavrium nicht mit der Turnhalle zu verwechseln und generell die Energie gezielt einzusetzen.

Ein grosser Dank ging an das Lehrerteam um Koordinatorin Ursi Haas, das jährlich die grosse Herausforderung meistert, die Skischülerinnen und –schüler mit angepassten Stundenplänen in die Regelklassen zu integrieren. Dank der grossen Flexibilität konnten wiederum saisonale Anpassungen vorgenommen werden. Vor allem während des Gletschertrainings im Herbst braucht es von allen Beteiligten viel Fingerspitzengefühl, damit die Kinder nicht abhängen und die Eltern nicht zweifeln und Ängste über schlechte Noten die Vorfreunde auf die bevorstehende Rennsaison trüben.

Die Resultate und Vergleiche in den Stellwerktesten waren wiederum sehr erfreulich. Oft lagen die Resultate über dem kantonalen Schnitt und es gelang erstmals einer Athletin in mehreren Fächern die Maximalpunktezahl zu erreichen.

An den Skirennen konnten auf allen Ebenen sehr gute Resultate erzielt werden. Leider fielen anfänglich diverse Vergleiche wegen Schneemangel aus. Die Skisaison endete auch für die Schüler der Begabtenförderung zu früh und leider vor dem angestrebten Saisonhöhepunkt, den Jugendschweizermeisterschaften in den technischen Disziplinen auf den Pisten am Jochstock in Engelberg.

Dank der langjährigen und zuverlässigen Partner, Sponsoren und Gönner und der grossen Unterstützung des Kanton Nidwalden ist es dem Verein möglich auf einer gesunden finanziellen Basis zu stehen und die nötigen Investitionen und Optimierungen vorzunehmen, so konnten im Verlauf der Saison beide Busse ersetzt werden.

Alle zur Wahl stehenden Vorstandsmitglieder wurden mit Applaus bestätigt.

Im Anschluss an die Generalversammlung berichtete Bernhard Aregger, CEO von Swiss Ski, über seine persönlichen Erfahrungen in den ersten Monaten seiner Amtszeit des mit 11 Disziplinen sehr umfassenden und hochkomplexen Vereins. Unter anderem blickte er zurück, wie es war zu Beginn des Lockdown innerhalb 3 Stunden alles runterzufahren, nach Wiedererlangen der Ski Nation Nr. 1 im schwierigen Umfeld die Diversifikation der Sponsoren zu nutzen, die Überlegungen und das Vorgehen um den Zuschlag für künftige Grossänlässe in der Schweiz zu erhalten und natürlich über die aktuellen Herausforderungen im Zusammenhang mit Covid-19 für die anstehende Skisaison. Bernhard Aregger bat alle die Fackeln am Brennen zu lassen, damit die anfänglich in Bilder gezeigten Emotionen, die Begeisterung und die Erfolge weitergetragen werden können. Hopp Schwiiz.